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Pressemitteilung
Berne, 2.10.2026
CDU Berne begrüßt erneute Prüfung des Nachtverkehrs
Berne. Die CDU Berne begrüßt die Entscheidung der Fährgesellschaft Bremen-Stedingen (FBS), die geplante
vollständige Streichung der Nachtfahrten auf der Verbindung Berne–Farge zunächst auszusetzen und den
tatsächlichen Bedarf erneut zu prüfen.
„Wir sind über diese Entwicklung sehr erfreut. Sie zeigt, dass die Auswirkungen auf Beschäftigte, Pendler
und Unternehmen ernst genommen werden“, erklärt die CDU Berne.
Gleichzeitig sei klar, dass damit nicht alle Herausforderungen gelöst seien. Die wirtschaftliche Situation der
FBS bleibe angespannt, zugleich müsse die Verbindung zwischen Berne und Bremen-Nord auch künftig
verlässlich und leistungsfähig bleiben. Den Blick auf veränderte Verkehrsströme, Notfallversorgung, aber
auch alternative Verkehrsmittel dürfen dabei nicht außer Acht gelassen werden.
„Die wirtschaftliche Entwicklung in Berne und Bremen-Nord muss anbindungsfähig bleiben. Unternehmen,
Beschäftigte und Pendler auf beiden Seiten der Weser brauchen verlässliche Verbindungen, auch für die
medizinische Notfallversorgung“, so Eike Rulfs, Fraktionsvorsitzender der CDU Berne.
Auch für die Belegschaft bedeutet die neue Entwicklung zunächst ein Stück Planungssicherheit. In
Gesprächen mit Teilen der Beschäftigten haben die künftigen CDU-Fraktionsmitglieder Alexandra Gloystein
und Björn Thümler MdL, zugleich Mitglied des FBS-Aufsichtsrates, deutlich wahrgenommen, wie wichtig
verlässliche Perspektiven sind. Gerade jüngere Mitarbeitende wollten langfristig planen können. Zugleich
sei der Wunsch nach einer besseren Einbindung der Belegschaft und nach transparenterer Kommunikation
deutlich geworden.
„Das unterstützen wir ausdrücklich. Veränderungen müssen wirtschaftlich tragfähig sein, aber sie sollten
gemeinsam mit den Menschen entwickelt werden, die den Fährbetrieb jeden Tag am Laufen halten“,
erklären Gloystein und Thümler.
Die CDU Berne sieht die erneute Prüfung deshalb als wichtigen Schritt. Ziel müsse eine Lösung sein, die
Wirtschaftlichkeit, Verkehrsbedürfnisse und die Interessen der Beschäftigten miteinander verbindet.
Bis zum Abschluss der Prüfung wird der Nachtverkehr nach Angaben der FBS zunächst in seiner bisherigen
Form fortgeführt.
Eike Rulfs, Björn Thümler MdL, Alexandra Gloystein